Gesundes Gehirndoping mit: Fasoracetam

Neuartiges Nootropikum für mehr Motivation, allgemeines Wohlbefinden und Internalisierung von erlerntem Wissen

Fasoracetam Formel
Fasoracetam

Fasoracetam, chemisch als (5R)-5-(Piperidin-1-Carbonyl) Pyrrolidin-2-Eins bezeichnet, ist ein potentes Nootropikum aus der Gruppe der Racetame und wird erst seit kurzem im Internet angeboten. Neben dem extrem schwer erhältlichen NSI-189 ist Fasoracetam sicherlich eines der Trend-Nootropika des Jahres 2014.

Dies ist übrigens der erste deutschsprachige Infoartikel über Fasoracetam überhaupt.

Fasoracetam ist eine stark HACU-hemmende (High Affinity Choline Uptake), cAMP-modulierende, die GABAB-Rezeptoren hochregulierende, mGluR-modulierende und nicht-monoaminergisch anti-depressiv wirkende Substanz.

Das klingt umwerfend ? Gemäß den ersten Nutzerberichten ist es das auch.

Hierzu kommen wir im späteren Verlauf. Zuerst betrachten wir das Wirkungsprofil von Fasoracetam.

Das pharmakologische Wirkungsprofil von Fasoracetam

In der klinischen Forschung wurde Fasoracetam zuerst für den Einsatz gegen die Alzheimer-Krankheit untersucht. Hierbei konnte es die Erwartungen jedoch nicht voll erfüllen, daher untersucht man derzeit die Wirkung von Fasoracetam in Fällen von ADHS, vor allem bei ADHS-Patienten mit einer speziellen Mutation der Metatropischen Glutamatrezeptoren (mGluR).

Bei allen Versuchsreihen zeigte Fasoracetam eine rapide Absorption und Distribution im Gewebe.

Der Wirkstoff konnte bis zu 24 Stunden nach Verabreichung noch im Gewebe nachgewiesen werden.

Die Halbwertszeit von Fasoracetam lag bei Versuchen mit Ratten, Hunden und Affen bei 40 Minuten bzw. 1 Stunde 18 Minuten bzw. 2 Stunden (jeweils intravenöse Injektion).

Bei der oralen (mündlichen) Zufuhr wurde die maximale Plasmakonzentration nach 1 Stunde erreicht, die Halbwertszeit bzw. Abbaurate war sehr ähnlich wie bei der intravenösen Zufuhr von Fasoracetam. Ausgeschieden wurde Fasoracetam über die Nieren.

Studien über den Einsatz von Fasoracetam

Bei Menschen wurde eine Versuchsreihe mit einer täglichen Einzeldosis von 100 mg Fasoracetam unternommen, dabei nahmen sowohl junge als auch alte Probanden an den Versuchen teil. Es zeigte sich ein bedeutender Zusammenhang zwischen der Ausscheidungsrate von Fasoracetam und Kreatinin über die Nieren.

Bei den älteren Probanden lag die Plasmakonzentration für längere Zeit auf einem höheren Niveau als bei den jüngeren Probanden, da die Nieren bei älteren Menschen nicht mehr im gleichen Maß effektiv arbeiten wie bei jungen Menschen.

Dies bedeutet, dass ältere Menschen eher geringere Dosierungen von Fasoracetam anwenden sollten und bei längerfristigem Einsatz ihre Nierenwerte testen lassen sollten.

Eine andere Studie über Fasoracetam zeigte, dass der Wirkstoff die Funktion eines mGluR-Agonisten mit der Bezeichnung „1S,3R-ACPD“ abschwächte. Dieser verstärkte seinerseits die Funktion eines intrazellulären Mechanismus zur Signalübertragung, nämlich die sogenannte Phosphoinositid Hydrolyse.

Hieraus schlossen die beteiligten Forscher, dass Fasoracetam mGluRs, welche die sogenannten Adenylylcyclasen regulieren, stimuliert, aber Unterklassen von mGluRs, welche an der Phosphoinositid Hydrolyse beteiligt sind, antagonisiert.

Das bedeutet, dass Fasoracetam gewisse intra- und interzelluläre Signalübertragungen im menschlichen Körper verstärkt.

Die Kommunikation der Zellen untereinander verbessert sich hierdurch und der Körper kann effizienter Instandhaltungsprozesse und ähnliches regulieren.

Eine weitere Studie über Fasoracetam beschäftigte sich mit der Frage, ob das Nootropikum bei Ratten auch künstlich eingeleitete Gedächtnisblockaden und Amnesien (welche mittels Scopolamin und Baclofen im cholinergen System des Rattengehirns erzeugt wurden) aufheben kann.

Dabei wurde Fasoracetam im Rahmen der Versuche mit anderen Substanzen verglichen, nämlich Aniracetam, Bifemelan, Idebenon und Indeloxazin.

Während die Kontrollsubstanzen jeweils keine Aufhebung der Gedächtnisblockade in den standardisierten Tests erzielen konnten, hob Fasoracetam die Blockaden auf und die Versuchstiere konnten auf ihre Erinnerungen zurückgreifen, um die Testaufgaben zu lösen.

Auch die antidepressive Wirkung von Fasoracetam wurde im Rahmen einer Studie an Ratten untersucht.

Die Versuchstiere, welche alle einem Lernprozess zur erlernten Hilfslosigkeit unterzogen wurden, zeigten in Schwimmtests und geschüttelten Box-Tests bedeutend erhöhte Mobilität und konnten häufiger der Situation entkommen.

Dies sind Anzeichen für einen starken antidepressiven Effekt von Fasoracetam auf die Versuchstiere. Im Gehirn der Tiere wurde eine Steigerung der Dichte von GABAB-Rezeptoren festgestellt, was die Forscher als Haupthinweis auf den antidepressiven Effekt von Fasoracetam ansahen.

Zu guter letzt sei noch auf eine Studie hingewiesen, welche den Einsatz von Fasoracetam zur Behandlung von Leukämie untersuchte. Hier ergab sich, dass Fasoracetam aufgrund der verbesserten zellulären Kommunikation die Bildung von anti-karzinogenen Proteinen unterstützt.

Eventuelle Sicherheitsbedenken darüber, ob eine solche neuartige Substanz beispielsweise Krebs auslösen könnte, dürften damit entkräftet werden, denn das Gegenteil ist der Fall.

Wirkung und Dosierung von Fasoracetam beim gesunden Gehirndoping

Die bisherigen Anwenderberichte über Fasoracetam sprechen vor allem von einer deutlich bemerkbaren Steigerung der Motivation, vor allem bei Anwendern, die vor der Einnahme eher teilnahmslos/apathisch waren.

Auch das allgemeine Energieempfinden (sowohl mental als auch körperlich) ist deutlich gesteigert, das gleiche gilt für die Gedächtnisfunktion und die verbale Ausdrucksfähigkeit.

Erlerntes Wissen kann dank der Anwendung von Fasoracetam besser internalisiert werden, was bedeutet, dass es intuitiv angewendet werden kann. Bei längerfristigem Einsatz verbessert sich die mentale Ausdauer. Hinzu kommt ein generelles Gefühl des Wohlbefindens und der Gesundheit, aufgrund der verbesserten Kommunikation auf Zellebene.

Die angewendeten Dosierungen liegen zwischen 10 und 50 mg bei sublingualer Aufnahme einmal täglich. Fasoracetam bildet keine Toleranzen, sodass es täglich eingenommen werden kann, ohne das die Wirkung abnimmt.